der Dachverband der Studierenden aus Kurdistan in Europa. Seit Dezember 1991 setzen wir uns aktiv für eine freiheitliche demokratische Gesellschaft ein. Als organisierte StudentInnen ist unser besonderes Anliegen, die gesetzten gesellschaftlichen Strukturen zu thematisieren und sie kritisch zu hinterfragen.
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Unter dem Titel: „Revolutionäre Frauenbewegungen im Nahen Osten" hat die YXK-Jin in Kassel einen sehr wichtigen Schritt in Richtung Sensibilisierung der internationalen Öffentlichkeit hinsichtlich der kurdischen Freiheitsbewegung errungen. In dieser Veranstaltung werden Hintergründe und Strukturen der kurdischen Frauenbewegung erläutert und diskutiert.
Zwecks intensiver Kooperation haben sich mehrere Verbände und Organisationen von Anbeginn bereit erklärt an der Veranstaltung zur Freiheit der kurdischen Frau unterstützend und aktiv beteiligend mitzuwirken. Überhaupt hat die YXK-Jin Veranstaltung einen sehr positiven Eindruck auf die Qualität des Verbandes bewirkt.
Liebe Vertreter_innen der Presse und der Öffentlichkeit,
Liebe Freund_innen,
Wie bekannt ist, arbeiten wir als Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK e.V. seit 22 Jahren an den Universitäten daran, den Krieg in Kurdistan und dessen Hintergründe an die Öffentlichkeit zu tragen, die von diesem Krieg profitierenden Akteure und ihre Machenschaften zu benennen und durch Organisierung kurdischer und anderer internationalistischer und demokratischer Studierende einen Beitrag zur friedlichen Lösung der Kurdistan-Problematik zu leisten. Wir wollen als in dieser Gesellschaft lebende Studierende durch unsere Arbeit ebenfalls, unsere Pflicht zur Befreiung aller Menschen in Europa, unabhängig von Klasse, Religion oder Herkunft, erfüllen.
Schon seit je her bilden junge Menschen die dynamischste Gruppe in der Gesellschaft. Sie sind es, die offen für soziale, kulturelle oder politische Neuerungen sind. Sie akzeptieren das Alte nicht und sind immer bereit für Erneuerungen. Sie zeigen sofort Reflexe, sobald sie sich in ihren Freiheiten eingeschränkt fühlen. Das macht sie zur fortschrittlichsten Gruppe der Gesellschaft.
Der Kurdische Widerstand verbucht große Entwicklungen und gelangt in eine neue, die Zukunft prägende Phase. Der von Abdullah Öcalan am 21. März verkündete und von der Kurdischen Freiheitsbewegung, der Kurdischen Bevölkerung und allen demokratischen Kräften unterstützte „Schritt zur demokratischen Befreiung und zum Aufbau einer freien Gesellschaft" wird immer intensiver umgesetzt. Dieser in Kurdistan, in der Türkei und der ganzen Welt Hoffnung auf Frieden schaffende Schritt wurde auch gleichzeitig der Anlass für noch tiefergehende Diskussionen über die Kurdische Problematik.
Am Abend des 9. Januar 2013 sind in Paris im Kurdistan Informationszentrum drei kurdische Frauen kaltblütig ermordet worden. Bei den Frauen handelt es sich um politische Aktivistinnen. Der Tathergang zeigt, dass die Morde geplant und professionell ausgeführt wurden, was den Rückschluss nahe legt, dass dies ein politischer Anschlag auf die kurdische Gemeinschaft in der Diaspora und ihre Aktivitäten in Europa war. Daher stellt sich die Frage, wer hinter einem solchen Anschlag stehen könnte.
Vom 15. - 25. März befanden sich knapp 25 deutsche, kurdische, türkische und palästinensische Studierende auf einer Delegationsreise in Kurdistan. Organisiert wurde die Delegation vom Verband der Studierenden aus Kurdistan – YXK. Die TeilnehmerInnen kamen aus verschiedenen linken Organisationen, unter anderem vom YXK, der DKP, der Interventionistischen Linken oder sie waren unorganisiert. Alle einte der Drang mehr über Kurdistan, mehr über den Aufbau einer alternativen Gesellschaft zu erfahren, um diese Eindrücke nicht nur in Deutschland bekannt zu machen, sondern diese Erfahrungen auch in der eigenen politischen Praxis anzuwenden.
Liebe Freundinnen und Freunde,
die kapitalistische Moderne ist in seiner größten Krise. Überall in Europa versucht er seine Hegemonie mit allen Mitteln aufrecht zu erhalten. In Griechenland, Italien, Portugal und Spanien rebellieren hunderttausende Menschen gegen dieses System. Ungebremst laufen deshalb die Angriffe gegen junge und fortschrittliche Menschen überall in Europa.
FORDERUNG NACH LÜCKENLOSER AUFKLÄRUNG DES ATTENTATS AUF DREI KURDISCHE EXILPOLITIKERINNEN IN PARIS
Am Abend des 09.01.2013 wurden in Paris das Gründungsmitglied der PKK, Sakine Cansız, die KNK-Vertreterin Fidan Doğan und die junge Aktivistin Leyla Söylemez im Büro des Kurdistan-Informationszentrums in Paris Opfer eines heimtückischen Attentats. Nicht nur der Einsatz schallgedämpfter Waffen weist darauf hin, dass professionelle Auftragskiller